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Wilder Westen – Roadtrip auf der Südinsel

Auch wenn es in Neuseeland diverse Busunternehmen gibt, die einen von Ort zu Ort transportieren, ist das Reisen mit einem Auto wesentlich interessanter und sehenswerter. Natürlich war das auch eine Investition, die ein etwas größeres Loch in den Geldbeutel gefressen hat. Bereut habe ich es nicht, trotz dass man mir einen dicken SUV mit komischen Verhaltensweisen unter den Hintern gesetzt hat und ich zu einigen Wunschzielen aufgrund saftiger Regengüsse nicht gewandert bin.

Von Clifden nach Te Anau

Gestartet bin ich im Süden in der Fjordregion in Clifden, einem winzig kleinen und ruhigen Dorf. Weiter ging es dann nach Manapori, Te Anau und dem Fjordland Nationalpark – einem der schönsten die ich bisher gesehen habe. Außerdem gibt es hier in der Region Touren zum Milford und den Doubtful Sound. Drei von den bekannten Great Walks starten hier, unbedingt einen Pass für den Weg und Schlafplätze vorreservieren. Durch die große Beliebtheit sind alle Plätze oft wochenlang im Voraus ausgebucht. Da ja jeder weiß, dass auch ich nicht zu den frühen Vögeln zähle, habe ich mir einfach die erste Strecke vom Kepler Track gegönnt, das war auf jeden Fall auch ein schönes Erlebnis 🙂 Außerdem sind auch die Te Anau Caves, auch als die Glühwürmchen-Höhlen bekannt, ihren Besuch wert.

Von Queenstown bis Wanaka

Ein bisschen ist Queenstown das St. Moritz von Neuseeland, nur gibt es hier zum Glück auch noch bezahlbare Unterkünfte und auch normale Menschen wie ich es bin. Also muss man nicht Brust raus und Nase hoch durch die Gegend rennen – welch ein Segen :-). Rund um den Ort gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum wandern und entspannen. Eingebttet zwischen Lake Wakatipu und Bergen wie dem Ben Lomond ist diese Stadt auf jeden Fall optisch ein Highlight und bietet für die faulen Seelenbaumler und aktiven Bergziegen allerlei. Wohler gefühlt habe ich mich in Wanaka, einem etwas kleineren Örtchen. Auch hier gibt es wieder Berge und Wanderwege wie beispielsweise dem Roys Peak, einem meiner absoluten persönlichen Grenzerfahrungen ob ich den Weg weitergehe oder nicht – wer quält sich schon gerne über drei Stunden hoch und läuft dabei nur steil bergauf?

Von Wanaka bis Greymouth

Die Strecke von Wanaka Richtung Küste war eine meiner schönsten und auch gleichzeitig nassesten die ich hatte. Hier hat man tatsächlich das Gefühl alleine zu sein und die wunderschönen Ausblicke für sich allein zu haben. Vorbei an den Blue Pools, dem Fox und Franz Josef Gletschern, den größten Berg Neuseelands Mt. Cook bis hin zum verschlafenenen Industriestädtchen Greymouth. Hier gabe es auf jeden Fall ordentlich neue Muskelmasse für die Waden, Augen-Pipi und jede Menge Segen von oben.

Von Greymouth nach Picton

Vorbei an den Pancake Rocks und dem kleinen verschlafenen Matiri führt bei Richmond eine Straße weiter Richtung Picton und eine in den Norden zum Abel Tasman Nationalpark. Weg von den hohen Bergen, gab es hier wieder wunderschöne unberührte Natur nah am Wasser bis mich aber letzlich der Weg doch zur Fähre nach Picton führte.

Fotos Wilder Westen

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