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Wie ein kleiner Kolibri die Riesenpalme erobert – Valle de Cocora

Kolumbien ist nicht nur reich an Kaffee, sondern beheimatet zudem auch die höchste Palmenart der Welt. Entdeckt wurde sie Anfang des 19. Jahrhundert von…natürlich einem reisefreudigen Naturforscher namens Alexander von Humboldt. Erst im Jahr 1985 wurde die bis zu 60 Meter hohe Palme zum Nationalbaums Kolumbiens. Jedoch kann man sich das schöne Bäumchen nicht überall ansehen, wohl fühlt sich sich auf einer Höhe von 2000 bis 3000 Metern.

Ein Ort, an dem man die Palme zu Gesicht bekommt, ist das Cocora-Tal. Es liegt unweit vom dem kleinen Örtchen Salento. Rund um das Tal gibt es zahlreiche Wanderwege. Der größte ist ein Rundlauf von circa 12 Kilometern und fünf Stunden Länge. Man kann ihn in beide Richtungen laufen. Im Uhrzeigersinn kommen die Palmen zuerst, gegen den Uhrzeigersinn sind die Palmen das Highlight am Ende der Wanderung. Angeblich ist die Richtung im Uhrzeigersinn leichter, ich denke aber das sich die Phasen bergauf und bergab ungefähr ausgleichen.

Von Salento aus nimmt man einen der Jeeps, die vom dortigen Marktplatz abfahren. Der Preis für Hin- und Rückfahrt liegt bei 8000 Peso. Zusätzlich wird ein Eintritt auf dem Wanderweg fällig von einmal 2000 und später dann noch einmal 3000 Peso. Das Haus der Kolibris kostet 5000 Peso zusätzlich.

Die Wanderung an sich ist schaffbar, nicht zu schwer, aber dennoch mit kleinen Passagen die bergauf gehen. Zusätzlich kann Nebel relativ kurzfristig aufziehen, aber auch wieder verschwinden. Die Strecke ist abwechslungsreich und es absolut wert die Arepas wieder abzutrainieren.

Fotos Valle de Cocora

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