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Peeeetra, wir kommen – Guatapé und der Riesenfels

Eine gute Stunde von Medellín entfernt liegt Guatapé, eine kleine Kolonialstadt. Bevor iberische Eroberer sie im 16. Jahrhundert erreichten, war das Gebiet in der Kontrolle von indigenen, ethnischen Gruppen. Nach einem der Cacique (Führer einer indigenen Gruppe) benannt, bedeutet der Name Guatapé in Quechua „Stein und Wasser“.

Die Stadt ist heute nicht nur beliebtes Ausflugsziel für die stressgeplagten Paisas (so werden die Einwohner Medellíns genannt), sondern auch ein Touristenmagnet. Das liegt nicht nur an der wunderschönen Lage nahe des Stausees, sondern auch an dem Fels von Guatapé, auch Fels von Peñol genannt.

Petra, wie ich den Piedra auch getauft habe, ist ein Inselfels. Sowohl  Guatapé als auch Peñol erheben Anspruch auf den rund 70 Millionen alten Fels. Auf der Nordseite kann man ein G und ein unvollständiges U erkennen. Die Bewohner von Guatapé wollten mit der Beschriftung ihres Stadtnamens den Anspruch untermauern, wurden aber durch den Aufmarsch der Bewohner von Peñol an der Weiterarbeit gestoppt. Wer sich dem Aufstieg von rund 700 Treppen stellt, bekommt einen traumhaften Ausblick von bis zu 500 Kilometern auf die Umgebung.

Von Guatapé gibt es Sammelbusse und TukTuks, die einen zum Felsen bringen. Man kann jedoch auch laufen, die Strecke dauert circa 90 Minuten und führt am Ende über erste rund 300 Stufen. Wir entschieden uns die Strecke hin zu laufen und zurückzufahren.

Neben dem Besuch bei der Petra, ist Guatapé ein wundervolles, ruhiges und farbenfrohes Städtchen, dass zum Bummeln und Flanieren einlädt.

Fotos Guatapé

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