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Melbourne – grüne und hippe Oase im Südosten Australiens

Nach Sydney ist Melbourne mit seinen rund 5 Millionen Einwohnern, den Melburninans, die zweitgrößte australische Stadt. Diese verteilen sich in einem großen Radius, so dass man nie das Gefühl hat, dass Melbourne vor lauter Menschen überquillt. Ein bunter Mix aus verschiedenen Kulturen gibt der Stadt zusätzlich ein multi-kulturelles Flair. 2017 zur lebenswertesten Stadt auf der Welt gewählt, kann auch ich bestätigen, dass Melbourne inklusive der Umgebung gemütlich und bezaubernd zugleich ist.

Nachdem ich mich für einen Flug mit einem langen Zwischenstopp in Taipeh entschieden habe, bin ich nach 2 Tagen in Melbourne angekommen. Wer mit öffentlichen Verkehrmitteln weiterreisen möchte, sollte sich am Flughafen eine my ki-Karte kaufen und auch gleich mit Guthaben befüllen, sie ist zentrales „Zahlungsmittel“ für den gesamten öffentlichen Nahverkehr in Melburne. Unsere erste Unterkunft lag in Pascoe Vale, also eher nördlich und ich war heilfroh nach der langen Reise und dem Aufstieg (siehe Bilder) endlich Steffi, die Unterkunft und eine Dusche erreicht zu haben. So war der Start meiner Abenteuerreise endlich auch real.

Der Stadtkern

Im Zentrum von Melbourne prallen Moderne und Antike aufeinander. Neben den hohen Wolkenkratzern, kann man auch viele historische Gebäude finden – der Mix ist am Anfang etwas ungewöhnlich für uns gewesen, aber auch faszinierend.  Einen ersten Überblick haben wir durch eine kostenlose Fahrt mit der historischen Tram bekommen. Ohnehin ist der Stadtkern eine Free-Tram-Zone, in dem man sich kostenlos von A nach B fortbewegen kann.

Will man dem Großstadttrubel entfliehen, bieten die unzähligen Parks und Grünflächen das passende Ambiente und Möglichkeit zu entspannen. Empfehlen kann ich hier den Royal Botanic Garden, der sich unweit des Zentrums befindet, aber auch rund um den Yarra River findet man genügend gemütliche Plätze um die Seele baumeln zu lassen.

Südlich des Stadtkerns gibt es für Wasserratten den St Kilda Beach oder noch etwas weiter raus den Brighton Beach, der für seine Beach-Boxes bekannt ist. An beiden Stränden kann man baden oder sich auch nur in der Sonne braten lassen. Achtung: Die australische Sonne ist mörderisch – zu lange ohne ein schattiges Plätzchen ist nicht zu empfehlen – außer man möchte ein Krebs werden.

Am St Kilda Pier findet jeden Abend nach Sonnenuntergang immer ein besonderes Schauspiel statt. Die Zwergpinguine, die zwischen den Felsen wohnen, kommen abends immer aus dem Wasser in ihr zuhause gewatschelt. Mit Glück kann man den kleinen Zeitgenossen sehr nahe kommen, Absperrungen schützen sie aber vor allzu neugierigen Besuchern.

Fotogalerie Melbourne

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